Der agrirouter wird wie jede andere Partnerverbindung im Connection Center des John Deere Operations Center aktiviert. Andersherum lässt sich auch das John Deere Operations Center wie jede andere Partnerverbindung im agrirouter Control Center unter „+ Software" hinzufügen. Der Kontoinhaber autorisiert die Verbindung einmalig; danach tauschen Operations Center und agrirouter die Daten automatisch im Hintergrund aus - ohne Datei‑Export, ohne USB‑Stick, ohne doppeltes Erfassen zwischen den Systemen.

Jeder agrirouter‑Endpunkt wird automatisch im John Deere Operations Center als Gerät angelegt - unabhängig davon, ob schon eine Route zum Operations Center besteht. Der Name folgt dem Schema „[AR] <Endpunktname>". Besteht (noch) keine Route zum Operations Center, wird der Endpunkt als „[AR_unrouted] <Endpunktname>" geführt.
Das Gerät startet mit einem Standard‑Fahrzeugsymbol; Name und Symbol lassen sich anschließend im Operations Center unter „Einrichten → Geräte" anpassen.
Beide Welten bleiben synchron: Löschst du den Endpunkt später im agrirouter Control Center, archiviert das Operations Center das zugehörige Gerät automatisch. Was du auf der einen Seite aufräumst, spiegelt sich auf der anderen.
![agrirouter‑Endpunkte erscheinen als [AR] neben nativen John‑Deere‑Maschinen.](/local/news/2026-09-18-jdoc-equipment-ar.png)
Die Integration ist bidirektional. Es gibt vier Flüsse, die zusammen den Kreis zwischen Planung und Dokumentation herstellerübergreifend schließen:
Planungsdaten (Work Plan) in das Operations Center - Externe Farm‑Management‑Software → Operations Center → John‑Deere‑Maschine.
Plane einen Auftrag in der Software, die du ohnehin nutzt, und sende ihn über agrirouter in das Operations Center. Zusätzlich kannst du auch eine Applikationskarte im Programm deiner Wahl über den agrirouter an das Operations Center senden. Dort stehen diese Dateien für den Aufbau eines Work Plans bereit, der anschließend an die John‑Deere‑Maschine gesendet und abgearbeitet wird. Die Planung bleibt in der Software deiner Wahl - und wird über den agrirouter deinen Maschinen digital zugänglich gemacht.
Planungsdaten (Work Plan) aus dem Operations Center - Operations Center → [AR]‑Endpunkt → agrirouter‑fähige Maschine oder Anwendung.
Ein im Operations Center erstellter Arbeitsauftrag kann an eine agrirouter‑fähige Maschine oder Anwendung eines anderen Herstellers adressiert werden.
Dokumentationsdaten (Work Record) in das Operations Center - agrirouter‑fähige Maschine → Operations Center.
Dokumentation, die eine Nicht‑John‑Deere‑Maschine erzeugt, kann über den agrirouter an das Operations Center gesendet werden.
Dokumentationsdaten (Work Record) aus dem Operations Center - John‑Deere‑Maschine → Operations Center → agrirouter‑fähige Anwendung.
Die Dokumentationsdaten einer John‑Deere‑Maschine fließen über den agrirouter weiter an die Farm‑Management‑Software deiner Wahl.
Beispiel: Externes FMIS → agrirouter → Operations Center → John‑Deere‑Maschine


Weil Planung und Dokumentation in beide Richtungen laufen, wird das Operations Center zur zentralen Plattform für gemischte Flotten - dank agrirouter‑Anbindung.
Beispiel: Eine einmal geplante teilflächenspezifische Karte erreicht John‑Deere‑Maschinen und Maschinen anderer Marken gleichermaßen - niemand muss die Karte über zwei Portale verschicken.

Um John‑Deere‑Dokumentationsdaten (Work Record) zu empfangen, genügt einfache Shape‑Unterstützung in deiner Software. Work Records Shape ist keine Voraussetzung - die Spezifikation dokumentiert lediglich die Layer, Attribute und Werte innerhalb dieser Dokumentationsdaten, damit deine Software sie verlässlich interpretiert statt zu raten. Wer die Fähigkeit Shape bereits unterstützt, kann John‑Deere‑Dokumentationen (Work Records) schon heute empfangen.